Hamburg: Das Venedig des Nordens
24.März 2009
Sie wird auch Venedig des Nordens genannt: Hamburg, die Stadt an der Elbe, die mehr Brücken ihr eigen nennt als Venedig oder Amsterdam. Brücken, Elbe, Alster, Hafen: Nichts hat die Freie Hansestadt so sehr geprägt wie das Wasser. Ihren gewaltigen Reichtum (Hamburg ist die reichste Region Europas) verdankt die Stadt der Seefahrt und dem Hafen. Von hier aus fuhren die Segelschiffe der reichen Kaufleute nach Südamerika, Afrika und Asien, fahren auch heute noch die Containergiganten der zahlreichen Hamburger Reedereien rund um den Erdball. Der Hafen ist immer noch der zehntgrößte der Welt; wer die Stadt besucht, ohne eine Hafenrundfahrt gemacht zu haben, der sollte am besten niemandem davon erzählen, dass er in Hamburg war.
Wo viel Geld ist, da sind viele Händler und viele Geschäfte: Nirgendwo in Deutschland kann man so gut einkaufen wie hier. Und nirgendwo ist es so verrucht wie auf und rings um die Reeperbahn. Achtung: Wer sich ins Nachtleben stürzen will, sollte sich vorher schlau machen, wo es sicher ist und wo nicht. Auf die Reeperbahn können sich problemlos auch Rentnerclubs aus Wanne-Eickel trauen, aber man sollte stets einige Verhaltensregeln beherzigen, um ganz sicher zu gehen.
Hamburg ist eine Stadt der Museen: Kunst, Völkerkunde, Geschichte, alles gibt es hier auf Weltklasseniveau. Vergleichsweise neu ist das Auswanderermuseum, ein echtes Schmuckstück, wegen dem allein Tausende der Hansestadt einen Besuch abstatten.
In Hamburg gibt es, wie schon gesagt, sehr, sehr viel Geld. Lohnen tun sich deshalb Spaziergänge rund um die Alster, in den Stadtteilen Uhlenhorst, Winterhude sowie Harvestehude. Sich eine der Villen kaufen können wohl nur wenige, aber auch Schauen macht Spaß. Im Sommer lohnt sich ein Abstecher in den Stadtpark, hier finden regelmäßig Konzerte von ganz großen Stars statt, hier trifft sich alles, was jung ist und ein wenig Sonne tanken möchte.
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