Die zwei Seiten von Mallorca

27.Oktober 2008

Jeder der eine Reise plant sollte sich darüber im Klaren sein, dass er im Ausland nicht nur als Tourist gilt, sondern auch die Deutschen im Allgemeinen repräsentiert. Sprich wenn sich mehrere deutsche Touristen in einem Land daneben benehmen, dann fällt das auf unser ganzes Land zurück. Auf diese Art und Weise werden nicht nur Vorurteile am leben gelassen, sondern so entstehen diese erst. Das beste Beispiel dafür ist die Insel Mallorca. Warum auch immer ist diese schöne spanisch Insel zu einer Hochburg des schlechten Benehmens geworden. Sowohl für deutsche Touristen als auch für englische Touristen. Besonders betroffen ist die Hauptstadt der Insel El Arenal. Viele Menschen fahren in diese Stadt um von morgens bis abends deutsche Schlagerlieder zu hören und deutsches Bier zu trinken. Eben weil sie dann sehr viel Alkohol konsumiert haben, die Touristen, benehmen sie sich gerne oder eigentlich fast täglich daneben. So haben deutsche Touristen hier nicht den besten Ruf. So hat die Insel Mallorca auch weltweit einen bestimmten Ruf bekommen und Touristen, die eben nicht auf diese Art und Weise Urlaub machen wollen, meiden die Insel. Dabei wird total verkannt was die Insel noch alles zu bieten hat. Da müsste man sich einfach mal einen Reiseführer von Mallorca kaufen und sich diesen durch lesen. Die Insel hat nicht nur noch andere schöne Ferienregionen zu bieten, wo man als junges Ehepaar oder als Familie traumhafte Urlaube verleben kann und man der anderen Art des Urlaubes nicht so begegnet. Wenn man sich dann noch das Kapitel über das Landesinnere in einem Reiseführer genauer anschaut, wird man feststellen, dass die Flora und Fauna auf der Insel atemberaubend ist. So sollte man immer eine Inselrundfahrt machen auf Mallorca. Man wird eine wunderbare und sogar teilweise noch nicht touristisch erschlossene Insel finden. Auch die Einwohner sind in diesen Teilen der Insel ganz anders gegenüber den Touristen eingestellt. Manchmal lohnt es sich doch einen Reiseführer um Rat zu fragen. So kann man einer Insel mit schlechten Ruf nicht nur eine zweite Chance geben, sondern auch dafür sorgen, dass die Einwohner der Insel ein besseres Bild von den Touristen bekommen.

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