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Jeder der eine Reise plant sollte sich darüber im Klaren sein, dass er im Ausland nicht nur als Tourist gilt, sondern auch die Deutschen im Allgemeinen repräsentiert. Sprich wenn sich mehrere deutsche Touristen in einem Land daneben benehmen, dann fällt das auf unser ganzes Land zurück. Auf diese Art und Weise werden nicht nur Vorurteile am leben gelassen, sondern so entstehen diese erst. Das beste Beispiel dafür ist die Insel Mallorca. Warum auch immer ist diese schöne spanisch Insel zu einer Hochburg des schlechten Benehmens geworden. Sowohl für deutsche Touristen als auch für englische Touristen. Besonders betroffen ist die Hauptstadt der Insel El Arenal. Viele Menschen fahren in diese Stadt um von morgens bis abends deutsche Schlagerlieder zu hören und deutsches Bier zu trinken. Eben weil sie dann sehr viel Alkohol konsumiert haben, die Touristen, benehmen sie sich gerne oder eigentlich fast täglich daneben. So haben deutsche Touristen hier nicht den besten Ruf. So hat die Insel Mallorca auch weltweit einen bestimmten Ruf bekommen und Touristen, die eben nicht auf diese Art und Weise Urlaub machen wollen, meiden die Insel. Dabei wird total verkannt was die Insel noch alles zu bieten hat. Da müsste man sich einfach mal einen Reiseführer von Mallorca kaufen und sich diesen durch lesen. Die Insel hat nicht nur noch andere schöne Ferienregionen zu bieten, wo man als junges Ehepaar oder als Familie traumhafte Urlaube verleben kann und man der anderen Art des Urlaubes nicht so begegnet. Wenn man sich dann noch das Kapitel über das Landesinnere in einem Reiseführer genauer anschaut, wird man feststellen, dass die Flora und Fauna auf der Insel atemberaubend ist. So sollte man immer eine Inselrundfahrt machen auf Mallorca. Man wird eine wunderbare und sogar teilweise noch nicht touristisch erschlossene Insel finden. Auch die Einwohner sind in diesen Teilen der Insel ganz anders gegenüber den Touristen eingestellt. Manchmal lohnt es sich doch einen Reiseführer um Rat zu fragen. So kann man einer Insel mit schlechten Ruf nicht nur eine zweite Chance geben, sondern auch dafür sorgen, dass die Einwohner der Insel ein besseres Bild von den Touristen bekommen.
27. Oktober 2008
Ibiza ist neben Mallorca eine der beliebtesten Ferienziele der Deutschen. Die Insel ist genauso schnell zu erreichen wie Mallorca. Die beiden sind sich zwar sehr ähnlich, da sie beide zu der balearischen Inselgruppe gehören, allerdings sind sie dann auch wieder sehr verschieden. Mallorca zieht vordergründig alle Touristen an, die zwar Sonne und Strand haben wollen aber dabei auch einfach nur saufen wollen. Ibiza ist zwar auch eine Partyinsel, doch ist hier das Publikum sehr viel anders. Denn neben Menorca ist Ibiza auch eine schöne Insel um aus seinem alten Leben zu entfliehen und um sich auf Ibiza ein neues Leben aufzubauen. Es gibt also sehr viele Aussteiger, die vielleicht nicht immer ein Dach über den Kopf haben, aber ein Plätzchen am Strand reicht diesen Menschen auch. Und dann gibt es auf der anderen Seite sehr viele Reiche, die nach Ibiza kommen um zwar Party zu machen, aber auch um sich und ihr Reichtum zu präsentieren. So kann es einem „normalen” Touristen passieren, dass man in einem Restaurant oder Cafè sitzt und am Nachbartisch sitzt dann ein Sugar Daddy mit seinen Ladys und trinkt eine Flasche Champagner nach der anderen. Und dann gibt es noch die Durchschnitts Touristen, diese Leute wollen auch Party machen und dann auch ein wenig von der Insel entdecken. Es bleibt zu beachten, dass die Insel sehr viel an historischen zu bieten hat und die Fauna und Flora ist auch wie auf Mallorca sehr beeindruckend. Doch der große Unterschied zu Mallorca ist, dass auf Ibiza alles etwas teurer ist als auf Mallorca. Es ist vielleicht nicht besser aber es kostest wesentlich mehr. Der Eintritt in eine normale Disko kostest dann doch schon mal 15€ und für einen Vodka Lemon muss man dann auch noch mal um die 10 bis 14 € rechnen. Dies kann man sich vielleicht nicht jeden Abend erlauben, aber einmal sollte man es gemacht haben.Zudem ist es ein absolutes muss und in jedem Reiseführer erwähnt, das Cafè del Mar. Ein kleines sehr abgelegenes Cafè in San Antonio direkt am Meer. Hier treffen sich jeden Abend sehr viele Menschen um bei der weltbekannten Loungemusik den sagenumwobenen Sonnenuntergang zu genießen. Entweder man ergattert noch einen Tisch vom Café und wenn nicht setzt man sich einfach auf die großen Felsen, die vom Meer hinausragen. Und wenn dann die Sonne untergegangen ist klatschen alle Menschen und ein Hauch von Liebe und Geborgenheit liegt in der Luft.
12. Mai 2008
Jeder kennt die spanische Insel Mallorca, die neben Ibiza eine der beliebtesten Urlaubinseln der Deutschen ist. Leider hat die Insel in den letzten Jahren oder vielleicht sogar in den letzten Jahrzehnten immer mehr an guten Ruf eingebüßt. Und das nur wegen einer Straße: Die Schinkenstraße in El Arenal. Für Kegelclubs oder Männerausflügler oder einfach nur für Leute die sich von morgens bis abends die Birne zukippen wollen, ist El Arenal ein Paradies und auch genau für solche Leute entwickelt worden. Doch bei diesem ganzen Trubel um die betrunkenen hemmungslosen Touristen in El Arenal, wird völlig vergessen, dass Mallorca mehr als nur die Schinkenstraße zu bieten hat.
Natürlich ist Mallorca die Partyinsel Nummer eins für Deutsche, aber man kann auch Party und Spaß haben mit Niveau. Schließlich kann man zu den vielen spanischen Hits auch sehr gut tanzen und manchmal sind diese Lieder auch einfach viel schöner anzuhören, klar die Texte sind auch nicht immer literarisch wertvoll, allerdings sind sie dann doch noch nicht so schlimm wie deutsche Schlagerhits, wie bsp. „Finger in Po Mexiko” oder „Zehn nackte Frisösen” und noch viele andere.
Aber auch für Naturfreunde und Wanderliebhaber bietet die Insel eine Menge. Fährt man vom Strand weg Richtung Inland hat man das Gefühl man wäre auf einer anderen Insel. Die Flora und Fauna auf Mallorca ist einzigartig und unbegreiflich schön. Im Inland kann man entweder ein wenig wandern, Fahrrad fahren oder sogar mit einem Bus eine Inselrundfahrt machen und sich dort von einem Reiseleiter alles erklären lassen. Wählt man diese Variante um die Insel zu entdecken, braucht man wahrscheinlich keinen Reiseführer. Begibt man sich alleine auf Inselerkundung ist ein Reiseführer sicherlich ratsam, schon alleine um die im Reiseführer aufgeführten Geheimtipps zu finden und um auch ein paar spanische Wörter lernen zu können. An den ganzen Stränden und den dortigen Lokalen spricht jeder entweder Deutsch oder Englisch, doch im Landesinneren kann es dann mal sein, dass die Leute zwar einen verstehen, aber nur Spanisch sprechen können oder wollen. Schließlich befindet man sich im spanischen Ausland und dort kann es nie schaden wenn man seine Bestellung im Restaurant auch mal auf Spanisch abgeben kann.
10. Mai 2008