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Die Deutsche Bahn als Reisemittel steht derzeit wieder in der Diskussion. Preiserhöhungen, Bedienzuschläge und häufige Verspätungen lassen die Attraktivität der Eisenbahn stetig sinken. Vor allem für Familien sind die Kosten für Bahntickets oft nicht mehr erschwinglich. Vor allem jetzt, während die Preise für Benzin niedrig sind, greifen viele Menschen wieder vermehrt auf das Auto zurück. Dabei ist das Reisen auf den Schienen sehr entspannt, Stau und stockender Verkehr gehören während der gemütlichen Reise durch die Landschaft nur mehr der Erinnerung an. Die Zeit kann mit lesen oder Musik hören verbracht werden.Nun möchte die Deutsche Bahn wieder an die Vorzüge des Bahnreisens erinnern und bietet bei dem Discounter Lidl günstige Tickets an. Für 55 Euro können die Kunden ab Montag den 22. Dezember die Tickets in den deutschen Filialen erwerben. Da ein großer Ansturm erwartet wird, öffnen die Geschäfte bereits eine Stunde eher, statt wie gewohnt um acht Uhr, können die Kunden bereits ab sieben Uhr einkaufen.
Die Tickets gelten für zwei einfache Fahrten in der zweiten Klasse. Zusätzlich zu den Tickets erhalten die Kunden einen Gutschein über 20 Euro. Dieser kann bei einer Buchung, deren Wert 70 Euro übersteigt eingelöst werden- jedoch nur, wenn die Buchung über das Internet vorgenommen wird. Darüber hinaus können die günstigen Tickets nicht unbeschränkt eingelöst werden. Zwar dürfen die Kunden mit den Karten deutschlandweit reisen, doch für Nacht- und Autozüge sind die Tickets nicht vorgesehen. Auch am beliebten Reise-Freitag sind die Karten nicht gültig. Die Tickets müssen zwischen Januar und Ende März eingelöst werden. Wer seine Karte bis dahin nicht genutzt hat, erhält sein Geld nicht zurück.
Insgesamt 750 000 Tickets werden in der kommenden Woche über Lidl vertrieben. Die Ausgabe ist auf fünf Stück pro Kunde limitiert. Ein Umtausch oder eine Rückgabe der Tickets ist nicht vorgesehen.
13. Januar 2009
Jüngst erschütterten immer neue Schreckensmeldungen Reisende und Touristen. Ob der Anschlag auf das exquisite Taj-Mahal-Hotel in Mumbai, die Sperrung des Bangkoker Flughafens durch Regierungsgegner oder die Angst vor Piratenübergriffen auf Schiffe am Horn der afrikanischen Küste- Touristen fürchten um ihre Sicherheit im Urlaub. Gerade für exotische Ziele scheint diese Angst nicht unbedingt unbegründet. Doch auch London und Antalya wurden in den letzten Jahren Zielpunkte für Angriffe, die zwar nicht gezielt auf Touristen ausgerichtet waren, dennoch aber auch Reisende betrafen.Ob und in welchem Maß sich die Anschläge und Übergriffe auf den weltweiten Tourismus auswirken werden, ist bislang nicht bekannt. Reisenden nach Indien wird derzeit empfohlen, die aktuellen Warnungen des Auswärtigen Amts zu beachten und gegebenenfalls von ihrem ziel abzuweichen. Auf den Internetseiten des Auswärtigen Amts können alle Sicherheitshinweise eingesehen werden. Es wird dringend dazu geraten, diese einzuhalten und Ziele mit einer labilen politischen Situation zu meiden. Die Reiseveranstalter reagieren ebenfalls. Viele bieten den Kunden kostenfreie Möglichkeiten, ihre Reise umzubuchen oder zu stornieren, Flüge in die betroffenen Städte werden abgesagt.
Die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs MS Columbus, das sich derzeit auf Weltreise befindet, wurden von Bord evakuiert und im Jemen an Land gebracht. Der Kapitän des Kreuzers bat um Geleitschutz für die Passage der Somalischen Küste, vor der sich Übergriffe von Piraten auf Schiffe häufen. Da dieser jedoch abgelehnt wurde, entschloss er sich, die Gäste in Sicherheit zu bringen und nur mit der Besatzung weiterzufahren. Die Reisenden werden in Oman wieder an Bord gebracht, mit sicherem Abstand zu der kritischen Passage.
Es wird also alles Nötige getan, um die Touristen in Sicherheit zu bringen. Dennoch sollte bei der Wahl des Reiseziels Vorsicht walten. Niemand sollte sich wissentlich in Gefahr begeben und sich ausreichend über die Sicherheitsvorkehrungen für das gewählte Land informieren. Denn vor allem Kleinkriminalität gefährdet die Urlaubsfreuden, auch und vor allem an den beliebten Reisezielen in Europa.
26. Dezember 2008
Eigentlich erfreute sich Indien in den letzten Jahren an zahlreiche Touristen. Doch leider wurde dieser aufstrebende Wirtschaftsarm durch die blutigen Bombenattentaten vor ein paar Wochen fast zum erliegen gebracht. Durch dieses Attentat hat sich die Situation zwischen den beiden Atommächten Indien und Pakistan noch mehr zugespitzt und durch us-amerikanischen Druck versuchen jetzt die Länder herauszubekommen, wer für den Anschlag verantwortlich ist.Dabei ist Indien ein absolut faszinierendes Land und auch das Landestypische Essen erfreut sich bei uns in Deutschland großer Beliebtheit.
Bis vor ein paar Jahren hieß die Hauptstadt des Bundesstaates Maharashtra noch Bombay. Seit 1995 heißt die Stadt offiziell Mumbai. Dieser Name soll mindestens genauso lange von der örtlichen Bevölkerung gebraucht werden wie Bombay. Der Name Mumbai wird der Hindu-Göttin Mumbadevi zugeschrieben. Doch viele Institutionen, wie die Börse oder die Universitäten tragen immer noch Bombay in ihrem Namen.
Zurzeit ist es wohl weniger ratsam einen Urlaub in Mumbai zu machen. Wer aber trotzdem etwas über das Land und die Stadt erfahren will, muss im Internet surfen oder sich einen Reiseführer kaufen. So lernt man die Stadt auch ein wenig kennen und man braucht keine Angst vor möglichen Attentaten haben. Wenn man ein wenig indischen Flair haben möchte, so kann man dies wie gesagt durch das Lesen eines Reiseführers bekommen oder man schaut sich die legendären Bollywood Filme an. Denn diese Filmindustrie ist in Mumbai zu Hause. Zudem ist es auch noch die größte Filmindustrie der Welt. Seit 2004 wurden bei uns diese Filme im Fernsehen gezeigt. Dazu gehören unter anderem die Filme: Veer und Zaara – Die Legende einer Liebe oder auch Swades – Heimat.
Mumbai ist zudem auch der wichtigste Wirtschaftsstandort in Indien und auch viele Universitäten, Galerien und Theater sind hier zu finden. Viele interessante Informationen über die Stadt und ihre Geschichte wird man in einem Reiseführer finden. So holt man sich Indien nach Hause ins heimische Wohnzimmer.
15. Dezember 2008