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Mit dem Auto durch Afrika: Ein einziges Abenteuer

Wer sich in seiner Jugend wünschte, einmal so wie Kara Ben Nemsi durch die Welt zu reisen; wer in einem Job als Controller oder Marketingleiter nicht die allergrößte Erfüllung der menschlichen Existenz sieht, dem sei eine echte Abenteuerreise empfohlen: Mit dem Auto quer durch Afrika, von Tanger in Marokko bis hinunter nach Kapstadt in Südafrika. Wer eine solche Reise unternimmt, der kann an einem Tag soviel erleben wie normale Mitteleuropäer in einem Jahr nicht, vielleicht nicht in ihrem ganzen Leben. Die riesigen Entfernungen, die wunderschönen Landschaften, die bunte Vielfalt an Kulturen, die beeindruckende Tierwelt, die faszinierenden Menschen, das pralle, farbige, turbulente Leben: Afrika wird jeden Reisenden in seinen Bann schlagen.

Eins ist, wie gesagt, klar: Eine Reise durch den schwarzen Kontinent ist ein echtes Abenteuer. Deshalb ist es unumgänglich, eine Reihe von Vorbereitungen zu treffen. Man muss die notwendigen Impfungen machen lassen; sich alle notwendigen Visa besorgen; sein Fahrzeug auf Vordermann bringen; wenn´s geht, seine Englisch- und Französischkenntnisse auffrischen; sich im Internet, der öffentlichen Bibliothek oder gleich am besten bei ehemaligen Afrikareisenden über die besten Routen, die größten Gefahren, die wichtigsten Geheimtipps, etc. erkundigen. Schaden kann es nicht, sich beim Auswärtigen Amt in punkto Gefahrenherde schlau zu machen; dessen Spezialisten wissen am allerbesten, welche Gebiete bzw. Staaten man gerade meiden sollte. Erhellend kann auch ein Gespräch mit einem klugen Kopf der nächsten Uni sein; dort kann man beispielsweise auf Feldforscher treffen, die einem alles erzählen können, was man als Afrikareisender wissen muss.

Auch in Afrika ist man bürokratisch, häufig sogar mehr als bei uns. Wichtig sind also gültige Papiere; was gut kommt, ist auch ein Journalistenausweis oder die Bestätigung einer Uni, dass man zu Forschungszwecken unterwegs ist. Und eins darf man natürlich auch nicht vergessen: Wenn man mit afrikanischen Staatsdienern zu tun hat, niemals, aber auch niemals das „Trinkgeld” vergessen.

jetzt kommentieren? 10. April 2009